Mercedes-Benz 170 V – 1939
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Auto-Geschichte:


Der Pkw Mercedes-Benz Typ 170 V wurde im Februar 1936 auf der Berliner Automobilausstellung vorgestellt. Er ersetzte den Typ 170 und hatte anstatt dessen Sechszylinder-Motors den M 136 mit nur vier Zylindern. Als einziger Vorkriegs-Personenwagen von Mercedes-Benz wurde der 170 V nach dem Krieg weitergebaut. Der Mercedes-Benz Typ 170 V löste 1936 nach fünfeinhalb Jahren den Typ 170 ab. Bei gleichem Hubraum war das neue Modell leistungsstärker, technisch und stilistisch moderner und dabei billiger als sein Vorgänger. 

Das „V“ (wie „Vorn“) in der Typenbezeichnung diente nicht zur Unterscheidung vom Vorgängermodell, sondern vielmehr von dem gleichzeitig vorgestellten 170 H, bei dem der praktisch identische Motor im Heck eingebaut war. Der 170 H (wie „Heck“) fungierte als leistungsstärkerer, verbesserter Nachfolger des zwei Jahre zuvor präsentierten Typs 130, des ersten Mercedes-Benz- Heckmotorwagens. Der 170 V hatte 28 kW (38 PS) bei 3400 Umdrehungen und eine Verdichtung von 6,5:1. Der seitengesteuerte 1,7-Liter-Vierzylinder hatte einen Benzinverbrauch von unter 10 Litern und einen Drehmoment von 100 Newtonmetern (10,2 mkp) bei 1800 Umdrehungen. Die Spitzengeschwindigkeit betrug 108 km/h. Der Motor, elastisch an zwei Punkten aufgehängt, verlieh dem Wagen eine bis dato für einen Vierzylinder unbekannte Laufruhe. Das schrägverzahnte Viergang-Getriebe war anfangs in den beiden oberen Gängen synchronisiert, ab 1940 waren alle Gänge synchronisiert. 

Bereits 1946 bot Mercedes-Benz den 170 V wieder an, eine praktisch unveränderte Neuauflage des gleichnamigen Vorkriegs-modells (Premiere 1936). Allerdings gab es bis 1947 keine Personenwagen, sondern nur zweisitzige Nutzfahrzeuge mit hölzerner Pritsche im Heck. Eine Nachkriegs-Konstruktion war der Motor des 170 D, der im Mai 1949 ins Programm kam. Im Mai 1950 erschienen die Versionen 170 Va/Da mit mehr Hubraum und Leistung, Fahrwerksverbesserungen und verfeinerter Ausstattung. Hinter dem Kürzel 170 Vb/Db verbargen sich ab Mai 1953 die abermals optimierten Versionen mit breiterer hinterer Spur und vergrößerter Frontscheibe. Zu den raren Derivaten zählen die Kombis, deren Umbau der Mercedes-Benz Händler Lueg in Bochum besorgte, sowie eine Kleinserie von 530 Viertürer-Cabriolets auf 170 Da-Basis, die Mercedes an den Bundesgrenzschutz lieferte.
 

Motor / Antrieb
Typ
Vierzylinder (Reihe)
Position Motor / Traktion
Front/Heck
Hubraum in cm 3
1697, 1767
Leistung in PS bei U / min
38 bei 3200 bis 45 bei 3600
Maximale Geschwindigkeit Km/h
100 bis 116
Körper
Typ
Limousine (4-türig), Cabriolet (4-türig), Kombi (5-türig)
Structure
Rohrrahmen
Zeug
Stahlblech
Anzahl der produzierten Autos und Marktsituation
Anzahl der produzierten Autos
83190
Verfügbarkeit
Schlecht
Teileverfügbarkeit
Ausreichend
Wartungskosten
Durchschnitt





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